Die Nachwuchsabteilung von Budokan Brandenburg beteiligte sich mit den Trainingsgruppen der AK U11 und U13 am diesjährigen Stadtwerkepokalturnier des JC 90mFrankfurt/Oder. Trotz starker Konkurrenz aus anderen Vereinen konnten die Brandenburger Judoka insgesamt zehn Medaillen mit nach Hause nehmen. Den stärksten Eindruck bei den, vom Trainergespann Michael Sommer und Olaf Roock betreuten, unter 11jährigen hinterließ Nele Noack (33 kg), die sich mit zwei vorzeitigen Siegen die Goldmedaille sicherte, ebenso wie Josephine Meißner in der Gewichtsklasse über 48 kg. Luisa Zirpel (40 kg) wurde Zweite in ihrer Gewichtsklasse. Bronze erkämpften Felicia Tischer (28 kg) und Angelina Sperling (33 kg). Max Engler (31 kg) und Jamie Schulz (34 kg) wurden Fünfte. In der von Trainer Heiko Hermann betreuten Altersklasse U13 konnten sich Jasmin Engler (52 kg) und Josephine Richter (57 kg) durchsetzen und holten Gold. Anna Sonneberg wurde in der Gewichtsklasse bis 36 kg Zweite, Antonia Ritter (40 kg) sicherte sich die Bronzemedaille. Einen fünften Platz erkämpfte Joscha Lutze in der Gewichtsklasse bis 31 kg.
Fünf Brandenburger Budokan-Kämpfer starteten bei den Nordostdeutschen Judomeisterschaften der Junioren in Frankfurt/Oder. Gemeinsam mit den stärksten Judoka der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg kämpften sie um die Medaillen und die damit verbundene Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften der Altersklassen U18 und U21. In der leichtesten Gewichtsklasse der U18, bis 43 kg, setzte sich Lucas Jaeckel souverän durch und holte Gold. Auch Vorjahressieger Pascal Meyer verließ die Matte viermal vorzeitig als Sieger und erkämpfte die Goldmedaille in der Gewichtsklasse bis 50 kg. Lucas Hermann (46 kg) scheiterte nach einem Auftaktsieg im zweiten Kampf an Dauerrivale Linus Zarse vom UJKC Potsdam, konnte sich aber durch einen vorzeitigen Sieg im Halbfinale Bronze sichern. Lina Wehrle kämpfte sich in ihrer Gewichtsklasse bis 48 kg mit bemerkenswerten Leistungen bis ins Halbfinale vorkämpfen. Trotz deutlicher Führung musste sie aber am Ende die Bronzemedaille ihrer Konkurrentin Wiebke Schulz aus Oranienburg überlassen und wurde Fünfte. U21-Starterin Anika Meyer (52 kg) startete mit zwei Siegen ins Turnier, verletzte sich allerdings im zweiten Kampf am Sprunggelenk. Trotz starker Schmerzen kämpfte sie tapfer weiter und sicherte sich am Ende Bronze und damit die Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft.
Ein siebenköpfiges Juniorenteam aus dem Brandenburger Budokan-Dojo kämpfte bei den Landesmeisterschaften der U18 und U21 um Medaillen und die Qualifikation zu den Nordostdeutschen Meisterschaften im Judo und erkämpften unter Anleitung des Trainerteams Thomas Ottenberg und Enrico Kleß zweimal Gold und zweimal Silber. Bei den unter 21jährigen setzte sich Sportschülerin Anika Meyer in der Gewichtsklasse bis 52 kg durch, musste im Finalkampf allerdings ihre gesamte Erfahrung in die Waagschale werfen, um sich am Ende die Goldmedaille zu sichern. In der U18 siegte Anjo Seidel souverän in seinen drei Kämpfen und wurde verdient Landesmeister. Lina Wehrle (48 kg) kämpfte sich mit sehenswerten Leistungen bis ins Finale vor und hatte den Sieg schon greifbar nah in der Hand. Am Ende fehlte noch ein Quäntchen Erfahrung, um den kleinen Vorteil bis zum Kampfende durchzubringen. Die Silbermedaille war aus Trainersicht dennoch ein ausgezeichnetes Ergebnis. Auch Sportschüler Lucas Jaeckel (43 kg) erreichte das Finale, fand hier allerdings zu spät in den Kampf und musste sich am Ende ebenfalls mit Silber begnügen. Als Kampfrichter sorgten Eric Rinkes und Rainer Friedrich mit ihren Leistungen für faire Kämpfe.