Nach monatelanger Vorbereitung stellten sich Mitte Juli Tina Schmidt und Henry Danker von Budokan Brandenburg der Prüfung zum 1. Dan. Die Prüfung bestand aus mehreren Abschnitten, in denen sowohl Kata-Formen als auch Wurf- und Grifftechniken– entsprechend den Anforderungen der Graduierungsordnung- demonstriert wurden.
Die Graduierung (schwarzer Gürtel) markiert einen bedeutenden Schritt im sportlichen Werdegang der beiden Judoka. Zumal Tina Schmidt, als Polizeikommissarin im Schichtdienst, viel Zeit in die Vorbereitung investiert hat. Ebenfalls hervorzuheben ist die Leistung von Henry Danker, der trotz seiner 64 Jahre ein solides Programm zeigte.
Insgesamt bestätigte die Prüfungskommission die Qualität der gezeigten Techniken, Präzision und das taktische Verständnis der entsprechenden Situationen auf der Matte.
Am Ende konnte die Kommission bestehend aus Wolfgang Link (6.Dan), Hartmut Voigt (5.Dan) und Olaf Roock (5.Dan) den beiden sehr gute bis gute Leistungen bescheinigen und im Beisein von Familienangehörigen, Freunden und Bekannten der Prüflinge zur bestandenen Prüfung gratulieren.
Beim stark besetzten 10. Stadtwerkepokal in Frankfurt/ Oder hingen die Trauben in diesem Jahr für die Judoka von Budokan Brandenburg recht hoch. So konnten die von ihren Trainern Wolfgang Link und Rainer Friedrich begleiteten Sportler dieses Mal keine Finalplatzierung erreichen. Dritte Plätze belegten Emely Poganatz, Collen Balzer und Emil Lippmann in ihren jeweiligen Altersklassen. Fünfte wurden Lilith Ksienzyk, Leonard Link, Joel Feichtinger, Ian Ksienzyk und Max Fenske. Für Aaron Ortlepp hat es trotz guter Ansätze nicht für eine Plazierung gereicht. Insgesamt zeigte der Wettkampf, dass weiter fleißig trainiert werden muss. Als Kampfrichterinnen fungierten Lea Krause und Marlen Gesche, die für ihre demnächst anstehende Kampfrichterprüfung nochmal wertvolle Erfahrungen sammeln konnten.
Wenn plötzlich über 700 Kinder, Jugendliche und ein paar mutige Trainer gleichzeitig durch eine Halle wirbeln, dann ist klar: Beim Brandenburger Verein Viktoria stand wieder das große Pokalturnier an – und zwar schon zum dritten Mal! Diesmal wurde nicht gekleckert, sondern ordentlich geworfen: Über 700 Sportler aus 70 Vereinen reisten aus 14 Bundesländern an. Und als wäre das noch nicht genug, kamen erstmals sogar internationale Gäste aus Schweden und Polen vorbei. Mitten im Getümmel: die Judoka vom Budokan Brandenburg. Und die hatten offenbar nicht vor, nur nett zu grüßen und wieder zu gehen – nein, hier wurde ernsthaft Medaillen gesammelt! Allen voran Emily Poganatz (U11), die ihre Gegnerinnen so überzeugend auf die Matte brachte, dass am Ende Gold um ihren Hals hing. Auch Taron Link (U9) zeigte, dass man für Silber nicht unbedingt alt sein muss – nur ziemlich gut. Mit starken Kämpfen sicherte er sich einen hervorragenden zweiten Platz. Und auch die Bronzemedaillen von Greta Friedrich (U9), Collen Balzer (U9) und Arthur Graff (U11)zeigen: Dabei sein ist alles… aber ein bisschen gewinnen schadet auch nicht. Fünfte Plätze steuerten Liam Kaffka, Joel Feichtinger (U13) und Malte Richter (U18) bei. Insgesamt eine gute Leistung bei diesem stark besetzten Turnier.