Zu einem ersten Trainingsgruppen uns Altersklassen übergreifenden Trainingswochenende reisten 94 Budokan-Judoka ins Jugenddorf Gut Gnewikow am wunderschönen Ruppiner See. Die 80 Kinder und Jugendlichen sowie 14 Trainer und Betreuer fanden beste Bedingungen um gemeinsam ein erlebnisreiches Wochenende zu verbringen. Da das Ziel der Veranstaltung weniger leistungsorientiert war, vielmehr das gemeinsame „Wir im Verein“ im Vordergrund stand, verzichteten die Verantwortlichen auf die Mitnahme von Tatami und Kimono und organisierten ein vielseitiges Programm. Nach der Anreise im großen Reisebus der Verkehrsgesellschaft Belzig mbH und einer ersten Begutachtung des Objektes, lud DJ Fridolin aus Berlin zu einer zünftigen Kinderdisco. Während am Samstag zunächst Street Soccer, Beach-Volleyball und Badminton gespielt wurde, ging es mit Staffelspielen und Kraftgymnastik aus dem Bereich der präventiven Rückenschule weiter. Am Nachmittag ging es dann bei sommerlichem Wetter in zwei Drachenbooten über den Ruppiner See und anschließend zum Baden an den Strand. Nach dem Abendessen am Grillbuffet fanden sich alle zum geselligen Beisammensein am großen Lagefeuer ein. Den Höhepunkt des Abends bescherte allerdings, ganz unverhofft, eine Hochzeitsgesellschaft im Gutshaus des Objektes. Mit dem Einsetzen der Dunkelheit durften alle ein traumhaftes Höhenfeuerwerk bestaunen. Am Sonntagvormittag ging es gemeinsam auf eine rund sieben Kilometer lange Laufrunde, die Jüngsten umrundeten einige Male mit größtem körperlichem Einsatz das Ferienobjekt, um dann am Strand bei Spiel und Spaß das Wochenende ausklingen zu lassen. Ein besonderer Dank gilt der Firma Leuer Tiefbau GmbH, die mit eine Spende großzügig das Projekt unterstützte und den Eltern Rene‘ Beck und Karsten Eichmüller die als Rettungsschwimmer die Wasseraktivitäten absicherten. Fotos der Veranstaltung können unter www.budokan-brandenburg.de eingesehen werden.
Am Samstag fand in Bad Belzig das 2. Belziger DEKRA-Turnier der Männer und Frauen sowie der Ü30 und Ü45 statt. Die Beteiligung war im Vergleich zu dem im letzten Jahr ausgerichteten Turnier schon fast dreimal so hoch und mit einer großen polnischen Mannschaft sogar leicht international angehaucht. 100 Sportler aus 20 Vereinen, davon viele Titelträger der letzten Veteranen-Europameisterschaften waren mit am Start.
Drei Frauen und zwei Männer vom Budokan Brandenburg e. V. stellten sich der Herausforderung. Goldmedaillen erkämpften sich Mandy Schönherr (- 78 kg), Nicole Zandt (+ 78 kg) und Felix Hübner (- 100 kg). Silber errang Sandra Eckhardt (+ 78 kg). Felix Hübner bezwang den Polen D. Urbanowicz von Gwardia Koszalin mit einer Kombination aus Harai-Goshi/O-Soto-Gari. Dafür bekam er einen Yuko, bei einem nächsten Versuch sogar einen Waza-Ari. Diesen Vorsprung konnte er so bis zum Kampfende halten. Mandy Schönherr besiegte Marita Sachse vom TSV Chemie Premnitz. Nach einem missglückten Tomoe-Nage-Angriff konnte sie die Chance nutzen und eine sichere Festhalte herausarbeiten.
Eine kleine Budokan-Delegation von sieben Sportlern reiste in die Niederlausitz, um dort am 18. Pokalturnier der Jugend des Judo-Club Großräschen teilzunehmen. Die von Budokan-Trainerin Mandy Schönherr betreuten Junioren der U18 und U21 konnten sich im Feld von 135 Judoka aus 25 Vereinen bestens in Szene setzen und sechs Medaillen erkämpfen. Seinen ersten Turniersieg in der AK U18 feierte Meikel Gries in der Gewichtsklasse bis 50 kg. Silbermedaillen erkämpften Stefanie Thieme (48 kg), Lina Wehrle (52 kg) und in der U21 Anton Brynke (73 kg). Während Lina Wehrle mit ihrer Spezialtechnik beeindrucken konnte und nur im Finale mit einer kleinen Wertung unterlag, war bei Judo-Anfänger Anton Brynke eine deutliche Leistungssteigerung zu verzeichnen. Im Finalkampf ließ er sich von seinem hoch graduierten Gegner nicht beeindrucken und unterlag erst kurz vor Ablauf der Kampfzeit. Celina Schönherr (57 kg) und Pascal Scholz (60 kg) sicherten sich mit tollen Kampfleistungen Bronze.