Aktuelles

Budokan Brandenburg gewinnt den Pokal der Optik 2013

Der Rathenower Judoclub 1961 e.V. richtete sein Traditionsturnier um den Pokal der Optik in der Rathenower Havellandhalle aus. Das Turnier fand, trotz Terminverschiebung, wegen der Hochwasserlage im Frühsommer, mit rund 420 Teilnehmern von 37 Vereinen aus mehreren Bundesländern eine ausgezeichnete Beteiligung. Die Brandenburger Budokan-Kämpfer beteiligten sich mit einem Großaufgebot in sechs Altersklassen am ersten Turnier nach der Sommerpause und sicherten sich in der Mannschaftswertung den Pokalsieg mit 314 Punkten vor den Teams von Kano Berlin (308) und Eintracht Teltow (221).
Goldmedaillen für Budokan erkämpften in ihren jeweiligen Gewichts- und Altersklassen Felicia Tischer, Angelina Sperling, Kathleen Langer, Luisa Zirpel, Josephine Meißner, Laura Büttner, Josephine Richter, Antonia Ritter, Jasmin Diener,  Anika Meyer, Ulrike Balliet, Joanna Rehfeld, Lucas Hermann, Pascal Meyer und Erik Zillmann. Zweite Plätze sicherten sich Jamie Schulz, Nele Noack, Dajenne Buch, Michelle Stoessel, Lisa-Maria Scholz, Lucas Jaeckel, Anjo Seidel und Florian Baumgart. Auf Bronzeränge kamen Jason Rohierse, Kira Albrecht, Anna Sonnenberg, Josephine Richter, Michelle Stoessel, Paul Bittner, Jasmin Engler, Shelby Buder, Cheyenne Hiltmann, Tina Schmidt, Dario Draheim, Lukas Strupat, Thorben Albrecht, Maximilian Eichmüller, Justin Langerwisch und Pascal Scholz.
Felix Wieland, Jordan Henkel, Leon Nühs, Miguel Buchmann, Max Engler, Meikel Gries und Tabitha Gobi trugen mit ihren fünften Plätzen ebenfalls Punkte  zum Mannschaftserfolg bei.

 

Frank Naumann

 

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Training

es ist wieder so weit, Morgen um 17:30 Uhr ist das erste große Training, nach den Sommerferien.

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Brandenburger Judoka trauern um Andreas Weiß

Tief betroffen haben wir die Nachricht erhalten, dass uns Andreas Weiß nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von nur 52 Jahren am 01.07.2013 für immer verlassen hat.                                

Er war uns ein aufrichtiger Freund, ein sehr guter Sportkamerad und ein hervorragender Judoka. Innerhalb des Brandenburgischen Judo-Verbandes und auch darüber hinaus wurde er geachtet und geschätzt. Bereits seit 1991 bestimmte er die Geschicke des Kampfrichterwesens als Mitglied der Kampfrichterkommission des Brandenburgischen Judoverbandes sowie als Obmann der Kreisunion 1 mit.

Im Alter von neun Jahren begann er mit dem Judosport bei der SG Dynamo Brandenburg-Mitte. Im Kinder- und Jugendbereich war er auf Bezirksebene sehr erfolgreich und wurde mehrfach Meister des Bezirkes Potsdam. Folgerichtig wurde er in dessen Auswahl berufen und nahm auch an Wettkämpfen in Bulgarien, Ungarn und Polen teil. Dort erreichte er wiederholt vordere Platzierungen. Mit siebzehn Jahren bestand er die Prüfung zum 1.Dan, und auch im Männerbereich kämpfte er erfolgreich. Mit der Mannschaft der SG Dynamo Brandenburg-Mitte wurde er mehrfach Bezirksmannschaftsmeister und erkämpfte bei den letzten beiden DDR-Mannschaftsmeisterschaften jeweils die Bronzemedaille. Nach der Wende sah man ihn im Bereich der 2.Bundesliga Nord-Ost siegreich agieren. Insgesamt gewann er in fast 700 Kämpfen über 500mal.

Schon während seiner aktiven Zeit war er als Übungsleiter im Nachwuchsbereich aktiv, legte die Prüfung zum Bezirkskampfrichter ab und qualifizierte sich später zum DDR-Kampfrichter.  1996 bestand er die Prüfung zum Bundes-A-Kampfrichter und schiedste seitdem bei vielen Veranstaltungen des Deutschen Judobundes, wie Internationalen und Nationalen Deutschen Meisterschaften, in der Judo-Bundesliga, bei Ranglistenturnieren und Gruppenmeisterschaften. Noch in diesem Jahr war er bei der Deutschen Einzelmeisterschaft der U21 in Frankfurt/Oder als Kampfrichter aktiv.

Im Brandenburgischen Judoverband sah man ihn bei Meisterschaften, Ligakämpfen, großen und kleinen Turnieren oft als Unparteiischen auf der Matte stehen.
In der Kreisunion 1 des BJV koordinierte er viele Jahre den Kampfrichtereinsatz bei Qualifikationsturnieren und war maßgeblich an der Aus- und Weiterbildung junger Kampfrichter beteiligt.

Im Jahre 2011 wurde Andreas Weiß für seine Verdienste um den Judosport der 5.Dan verliehen.

Nun hat er seinen letzten Kampf verloren. Unsere Trauer und unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen beiden Söhnen sowie seiner gesamten Familie.

Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren!

Brandenburgischer Judo-Verband e.V. / Budokan Brandenburg e.V.

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